KUNST


Das Teehaus-Kana Art war ein Gemeinschaftsprojekt von Kjell Hahn, dem Gründer des Shiro Oni Studios (Künstlerresidenz) und Mitglied des gemeinnützigen Kunstnetzwerks Kinuya, und Claudius Bieder. Die Installation wurde für das Kana Art Festival 2016 in Onishi, Japan, errichtet, das vom gemeinnützigen Kunstnetzwerk Kinuya veranstaltet wurde. Im Rahmen des Festivals wurden Teezeremonien von Chajin Fuyuko Kobori der Kobori-Enshu-Schule durchgeführt. Das Festival fand auf dem Gelände der ehemaligen, 2 Hektar großen und 280 Jahre alten Sake-Brauerei Fujisaki Soubei Shouten statt. Die Konstruktion bestand hauptsächlich aus drei Sakefässern der Brauerei. Die meisten anderen Materialien wurden ebenfalls vor Ort gefunden. Der Teeraum im Obergeschoss bot ausreichend Platz für einen Teemeister und vier Gäste.


LOFTWERK ist ein Immobilienentwicklungsprojekt der N.U.N Immobilienverwaltungs GmbH & Co.KG in Ulmencarree bei Nürnberg. Die Installation Mirrors at LOFTWERK entstand als Versuch, Kunst in die Architektur des neuen Konzepts bei der Sanierung der ehemaligen Schuhfabrik in Ulmencarree zu integrieren. Die Installation ist 2,4 m breit und 26 m hoch, besteht aus 190 Spiegeln und verbindet fünf Etagen über ein Treppenhaus. Das Design ist vom Originalentwurf des Gebäudes aus den 1920er Jahren von Philip Jakob Manz inspiriert; die technische Entwicklung und Installation erfolgten in Zusammenarbeit mit LIPOPP architecture +sculpture aus Nürnberg.


Jerusalem war eine Installation, die für die Martin-Luther-Gemeinde Stein in Nürnberg zum 150-jährigen Jubiläum ihres Kirchengebäudes geschaffen wurde. Sie war zugleich eine Hommage an das 250-jährige Jubiläum von Faber-Castel und der Stadt Stein in Nürnberg. Die Kantenlänge des Würfels betrug 3 m. Er war aus Holz gefertigt und mit einer eigens für das Projekt entwickelten Acrylfarbe versehen, die die Wirkung von Graphit imitierte. Projektpartner waren das Farblabor von Faber-Castell und die Tischlerei Christian Ott in Stein. Das Design des Objekts wurde vom Neuen Testament der Bibel und der Geschichte von Faber-Castel in Stein inspiriert. Jerusalem wurde zunächst fünf Monate lang in Stein bei Nürnberg installiert und anschließend für weitere sechs Monate in Tuttlingen aufgebaut.


Ein Spiel mit Würfeln ist ein Glücksspiel – ähnlich wie die Herstellung eines Kunstwerks: eine Mischung aus Material, Anordnung, Zeit und Inspiration. Die Frage ist: Wie viel Zeit, Energie oder Inspiration braucht man, um 8000 Würfel zusammenzusetzen? Und was kommt dabei heraus?